Zu Besuch bei Casas de Hualdo und Toledo

Reise nach Toledo und Besuch bei Casas de Hualdo

Das junge Unternehmen Casas de Hualdo kultiviert seit den 90er Jahren, die für diese Region typischen Sorten Cornicabra sowie Picual, Manzanilla und Arbequina. Die angebauten Olivensorten werden alle sortenrein gepresst und abgefüllt. Aus diesen Basisölen aromareiche Cuvées abzumischen, ist dann die hohe Kunst des Ölmachers. Überhaupt war der Besuch mehr als erfreulich und sehr aufschlussreich. Casas de Hualdo besitzt 300.000 Bäume und pflanzt zudem Getreide, Gemüse und Pistazien an. Die Ertragsmenge beträgt ca. 700.000 kg Olivenöl. Die Haine sind durch Wälder und Macchia unterbrochen. Zudem werden Schafe gehalten, von deren Milch in Zukunft Käse hergestellt werden soll. Die Ölmühle (Almazara) steht inmitten der Olivenhaine. So ist gewährleistet, dass die Oliven unmittelbar nach der Ernte gepresst werden können. Während des Besuchs konnte man spüren, dass alle Mitarbeiter mit großem Engagement dort arbeiten. Sie erfahren die Anerkennung direkt, durch die vielen Prämierungen national und international. Sehr beeindruckend ist der Umgang mit der Ressource Wasser – in Spanien ein knappes Gut. Hier ist der Nachhaltigkeitsaspekt von Casas de Hulado keine Worthülse. Sie verwenden die Olivenkerne aus der Produktion für die Heizungsanlage und haben ein spezielles Wassersystem entwickelt, das aus Brauchwasser wieder Nutzwasser für diverse Einsatzgebiete erzeugt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Christina Caskey (Donnerstag, 02 Februar 2017 12:37)


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